Britisches Pfund erhält Stärkung durch gute Arbeitsmarktzahlen
Wer hätte das gedacht? Wohl kaum jemand, der die Geschichte des Landes seit Ausbruch der Wirtschaftskrise verfolgt. Nun aber wurden die Arbeitsmarktzahlen in Großbritannien veröffentlicht. Und siehe da: Die Arbeitslosenzahlen sinken. Und der Rückgang ist nicht von schlechten Eltern, wie auch Experten anerkennen. Seit 1997 gab es keinen so starken Rückgang der Arbeitslosenzahlen mehr wie nun im Februar dieses Jahres.
Das Britische Pfund folgte den guten Zahlen auch gleich und gewann gegenüber dem Euro 0,7 Prozent und gegenüber dem US Dollar sogar 2,00 Prozent. Großbritannien, das Land, das näher an der Staatspleite stand als wohl Griechenland, und dazu keine Deckung aus der Euro-Zone hat wie das Land am Mittelmeer, rappelt sich auf.
Zwar ist es laut Expertenmeinungen noch zu früh, für das schwer von der Wirtschaftskrise gebeutelte Großbritannien bereits Entwarnung zu geben. Doch es ist schon mal auf einem guten Weg, sich langsam aus der Krise aufzuraffen und wieder nach vorne zu schauen. Das Britische Pfund verliert damit, zumindest für kurze Zeit, die Stellung des „Prügelknaben“ und kann sich möglicherweise in einigen Monaten ganz daraus befreien.
Anders hingegen die USA, die sich nun völlig offen ihrem Protektionismus hingeben – und von China Strafzölle verlangen wollen, falls das Land nicht der „Aufforderung“ der USA Folge leistet, die eigene Währung (Yuan) aufzuwerten. Doch wieder einmal wurde nicht dabei nachgedacht, und was so schön klingt, könnte den US Dollar schwer ins Wanken bringen im Laufe der Zeit – sobald China in der Folge der Strafzölle, sollten diese wirklich erhoben werden, ihre US-Staatsanleihen verscherbelt und doch lieber auf Gold setzt, wie bereits vermutet wurde.

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