Britisches Pfund taumelt und der Euro gewinnt wieder an Boden
Das Britische Pfund hat es derzeit schwer. Durch die Währungsturbulenzen des Euro wird der Gang des Pfundes oft vernachlässigt. Dieser hat es jedoch schwer, und das nicht erst seit gestern.
Aktuell liegt der Sterling zwar wieder über der Marke von 1,50 US Dollar je Pfund, dennoch sehen Experten eine Dürrephase auf die Britische Währung zukommen.
Großbritannien hatte sich gegen die Einheitswährung Euro entschieden, und wollte beim Pfund bleiben. Zu Recht, wie viele Briten nun glauben machen wollen. Doch während der Euro sich heute wieder stabilisiert gibt – und aktuell auf 1,3628 US Dollar je Euro liegt, werden die Sorgen immer größer, dass das Britische Pfund einbricht.
Denn: Es waren keine guten Zahlen, die da in der letzten Zeit aus Großbritannien kamen. Sowohl die Einzelhandelsumsätze als auch die Hypothekenmarktentwicklung entlocken den Anlegern nicht gerade Freudenschreie, und auch die Lohndaten und Beschäftigungsdaten stimmen nicht unbedingt positiv.
Das Haushaltsloch ist tief, das die Briten mit sich herumtragen müssen. Ein Staatsdefizit von 12,9 Prozent lässt Bedenken breit werden. Analysten sehen Großbritannien inzwischen gar auf der Liste der Länder, die in der Gefahr eines Staatsbankrotts stehen.
Das Britische Pfund könnte entsprechend weiter an Boden verlieren. Während der Euro sich momentan behauptet, auch wenn Analysten die Einheitswährung als überwertet ansehen.
Und wer da noch sagt, Devisenhandel sei nicht spannend, der hat noch nie wirklich den Währungskrimi angesehen!

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