Chinas Währung und das Gipfeltreffen in den USA
Nach wochenlangem Streit, gespickt mit Drohungen seitens des US-Präsidenten Barack Obama, kam es heute zum Gipfeltreffen in Washington. Das spontan angesetzte Treffen von Barack Obama und Hu Jintao, dem Präsidenten der Volksrepublik China, könnte zum Meilenstein werden.
Nachdem China sich geweigert hatte, die eigene Währung Yuan aufzuwerten, und sich weiter am US Dollar als Maßstab ausrichtete, wollten die USA Strafzölle für Importe aus China einführen – weil der US-Präsident eine Aufwertung des Yuan verlangte.
Nun, da das Spitzentreffen in den USA erfolgt ist, scheinen die Zeichen wieder auf Frieden zu stehen in Bezug auf die Währungsstreitigkeiten. Die Aufwertung des Yuan könnte demnach bald erfolgen. Und prompt zog die Währung der USA, der Dollar (USD) dann auch im Wert an, nachdem der Euro wieder stärker wurde angesichts der klaren Hilfszusage der Euro Zone an Griechenland.
Noch ist der Yuan nicht auf dem freien Währungsmarkt erhältlich, bislang kann nur damit spekuliert werden, wie sehr sich der Wert des Yuan zum US Dollar verändert, nach der Aufwertung – und umgekehrt natürlich. Doch die Chinesen werden über kurz oder lang den freien Devisenhandel mit ihrer Währung erobern, und es ist wohl davon auszugehen, dass der Yuan dann zu einer wichtigen Größe auf dem Foreign Exchange Market, dem Forex, werden wird.

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