Devisenmarkt wartet auf die Entscheidung der Japanischen Notenbank
Der Yen legt derzeit einen Höhenflug ohne Gleichen hin. Mit einem höchsten Stand seit 15 Jahren gegenüber dem US Dollar zeigt sich die japanische Währung immer mehr als wichtiger Faktor auf dem weltweiten Devisenmarkt. Doch auch gegenüber dem Euro hat der Yen stark zulegt – und kletterte nunmehr auf gegenüber der Gemeinschaftswährung auf den höchsten Stand seit neun Jahren.
Was die Anleger freut, macht Japans Wirtschaft jedoch mehr und mehr zu schaffen. Zwar ist eine Zunahme bei den Exporten zu verzeichnen, dennoch hemmt ein starker Yen die weitere Entwicklung der Ausfuhren.
Die Währungshüter des Landes, die japanische Notenbank, macht sich deshalb inzwischen Gedanken darüber, Notverkäufe des Yen vorzunehmen, damit dieser abgewertet wird gegenüber den anderen wichtigen Währungen auf dem Devisenmarkt.
Die für die Notenbank „einseitige“ Entwicklung des Yen könnte durch Notverkäufe der Währung gestoppt werden. Eine Zunahme der Exporte wären wohl die Folge, und damit auch zugleich eine Erleichterung für die japanische Wirtschaft. Japan ist, wie auch andere Länder wie China und Deutschland, stark vom Export abhängig, eine Behinderung der Ausfuhren durch eine zu teure Währung ist deshalb sehr behindernd für den Aufschwung des Landes. Die bislang noch vagen Pläne von Währungs-Notverkäufen könnten deshalb schon bald umgesetzt werden und alles andere als bloße Überlegungen bleiben.
Doch besonders interessant dürfte diese gewollte Aufmischung des Devisenmarktes für private Anleger sein, die mit dem Währungshandel Geld verdienen möchten. Die Verkäufe des Yen durch die japanische Notenbank könnten den Devisenhandel sehr aufmischen, wovon auch Privatanleger durchaus profitieren könnten, wenn sie den richtigen Riecher mitbringen. Wir empfehlen deshalb ein Demokonto bei einem Forex Broker, um sich ein wenig an diese Art der Geldanlage zu gewöhnen, bevor tatsächliche Anlagen getätigt werden auf dem Forex Exchange Market. Eine Übersicht führender Onlinebroker bietet Ihnen das Fachportal Banklupe.de, bei welchem auch Kundenbewertungen der einzelnen Broker in den Vergleich einfließen.

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