Euro im Fall und kurz vor der Marke von 1,35 US-Dollar
Die Währungsturbulenzen um die Einheitswährung nehmen immer dramatischere Züge an. Der Euro nähert sich immer mehr Marke von 1,35 US Dollar. Während vor einigen Monaten der Euro immer stärker wurde und die 1,40 US Dollar dann auch überschritten hatte, geht es nun den ganzen schweren Weg zurück.
Euro-Land ist nicht mehr, was es war. Die vergangene Jahre hatten immer mehr von Stärke gezeugt einer Währungsunion, die nach einer Zeit des sich Suchens klare Ziele hatte. Und deren Währung, der Euro, mehr und mehr in Konkurrenz trat zum US Dollar, der bis dahin stärksten Währung der Welt.
Inzwischen sieht die Wahrheit jedoch anders aus. Der Statistik-Betrug der Griechen zeigt die Instabilität dieser für die Welt so wichtigen Währungsunion. Aktuell konnte der Euro sich seit heute Morgen nur gegenüber dem Britischen Pfund aus dem Minus befreien, und auch das nur leicht. Gegenüber allen anderen wichtigen Währungen dieser Welt sieht der doch immer noch recht junge Euro heute alt aus.
So gab der Euro massiv nach gegenüber dem USD, dem JYP und CNY, mit jeweils mehr als vier Prozent an Wertrückgang. Wie sich die Situation weitergestalten wird, hängt viel davon ab, wie die Euro-Zone auf ihre internen Probleme reagiert – und welche Lösung letztlich für die finanziell strauchelnden Länder gefunden werden wird.

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