Euro steigt über 1,35 US Dollar – Moody´s stuft griechische Banken herab
Der Euro scheint Schwung bekommen zu haben. Ob dies die guten Arbeitsmarktzahlen aus Deutschland bewirkt haben, kann nicht gesagt werden. Fakt ist jedoch, dass die Herabstufung mehrerer griechischer Banken in punkto Bonität den Euro nicht ins Minus gedrückt haben.
Die bekannte Rating-Agentur Moody´s hat gleich für fünf Banken in Griechenland die Bonität herabgestuft. Davon betroffen sind die National Bank of Greece, die Alpha Bank AE, die EFG Eurobank Ergasias SA, die Emporiki Bank of Greece SA und die die Piraeus Bank.
Der Ausblick bleibt für alle fünf Banken auf „negativ“, Moody´s bestätigt damit die Einschätzung, dass die Kreditwürdigkeit der benannten Geldinstitute sich wohl noch verschlechtern wird im Laufe der Zeit.
Grund der Herabstufung ist aber auch der Ausblick auf die gesamtwirtschaftliche Situation Griechenlands, der sich verschlechtert hat. Diese Verschlechterung hat sich auch auf die Vermögenswerte der betroffenen Banken und die Bonität ausgewirkt.
Nach einer Talfahrt bis unter die 1,32 US Dollar hat der Euro damit trotz aller schlechten Nachrichten wieder Fahrt aufgenommen und steht im Moment auf 1,3504 US Dollar, was einen Wertzuwachs von 0,64 Prozent und 0,0086 US Dollar je Euro bedeutet.

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