Forex-Trading

[ 30 Okt 2009 ]

Trade NowSeit einiger Zeit ist der Begriff Forex Trading auch in Deutschland in aller Munde. Doch was ist damit überhaupt gemeint? Das Wort “Forex” ist die Kurzform für „Foreign Exchange“ und meint den internationalen Handel mit Währungen. Konkret gesagt bedeutet dies, dass eine Währung zum gleichen Zeitpunkt gekauft wird, an dem eine andere verkauft wird. Man könnte auch sagen, eine Währung wird in die andere eingetauscht.

Durch die Preisunterschiede bei diesen Tauschgeschäften, welche sich durch die sich ständig ändernden Kurse ergeben, kann bei geschicktem Handeln ein Gewinn erwirtschaftet werden. In Deutschland wird das Forex Trading daher auch oft als Währungshandel oder Devisenhandel bezeichnet.

Dieser Markt ist in den letzten Jahren stetig gewachsen und weist mittlerweile ein Volumen auf, welches größer als das aller anderen Finanzmärkte ist. Hier tummeln sich die meisten Händler und es wird das mit Abstand größte Finanzvolumen aller Kapitalmärkte gehandelt. Zum Vergleich: der Umsatz an den Devisenmärkten ist in einem Tag etwa so hoch, wie an der New Yorker Wallstreet in rund zwei Monaten!

Den endgültigen Schub bekam das Forex Trading mit dem Fortschreiten der neuartigen Informationstechnologien, allen voran durch das Internet. Damit ist der Währungshandel praktisch rund um die Uhr und 24 Stunden am Tag möglich, auch wenn er ursprünglich auf die Tage Montag bis Freitag pro Woche reduziert ist. Es setzt sich jedoch immer mehr der Trend durch, auch am Wochenende über das Internet mit Währungen zu handeln.

Der Forex Trading Markt ist von seiner Struktur relativ einfach aufgebaut, so dass er auch von Einsteigern und unerfahrenen Anlegern schnell durchblickt werden kann. Durch die ständigen kleinsten Bewegungen wird es auch Kleinanlegern und Hobby-Investoren möglich, in diesen Markt einzusteigen und mit sehr kleinen Anfangsbeträgen mitzuhandeln.

Ein Grund dafür ist auch der so genannte “Margin” – die englische Bezeichnung für “Hebel”. “Hebel” steht hierbei für die Differenz zwischen dem tatsächlich eingebrachten Kapital und dem Kapitalbetrag, der mit dieser Summe gehandelt werden kann.

Das zwischen den beiden Beträgen überhaupt eine Differenz entsteht, wird dadurch möglich, dass es am Devisenmarkt möglich ist, lediglich eine Sicherheitsleistung zu hinterlegen, um einen größeren Betrag zu handeln. Genauer gesagt heißt das, der Anleger muss nicht das gesamte Handelsvolumen im Vorhinein aufbringen, sondern kann dieses durch Hinterlegen der Sicherheitsleistung praktisch “mieten”.

Durch diese Technik wird es möglich, mit relativ geringen Einsätzen sehr große Geldbeträge zu handeln. Allerdings birgt dies natürlich auch entsprechende Gefahren (auf die wir später noch zu sprechen kommen).

Der Forex Trading Markt besteht also hauptsächlich aus einer weltweiten Vernetzung von Computern und Internetseiten, er hat demnach einen dezentralen Charakter. Die Währungskurse – wichtigster Anhaltspunkt für den Handel mit Währungen – werden ebenfalls nicht von einer zentralen Stelle aufgerufen, sondern ergeben sich jeweils aus dem Verhältnis zwischen Angebot und Nachfrage bzgl. einer Währung. Es ist sogar möglich, dass Handelspartner ihre eigenen Währungskurse festlegen, wenn sie ausschließlich untereinander bestimmte Währungen handeln.

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