Grundregeln beim Handel

[ 1 Nov 2009 ]

Trade Now Um erfolgreich am Währungsmarkt zu handeln ist es unerlässlich, einige Grundregeln zu beachten. Diese Regeln sind kein Geheimnis, man kann sie in vielen Büchern und auf vielen Internetseiten nachlesen und auch Experten erwähnen sie immer wieder.

Allerdings fällt es vielen Anlegern in diesem Markt schwer, sich wirklich konsequent an die Regeln zu halten. Wie beim Glücksspiel auch, verfällt man hier leicht in eine Gier, wenn man die ersten Erfolge verbuchen konnte.

Wir können Ihnen daher nur eingehend raten, sich stets an die folgenden Regeln zu halten – damit haben Sie die Grundlage für ein erfolgreiches Handeln am Währungsmarkt geschaffen.

Regel 1: Stop Loss beachten

Zunächst die nach Meinung der Experten wichtigste Regel im Forex Trading. Sie sollten bei jedem Handel unbedingt einen so genannten „Stopp Loss“ festlegen. Das bedeutet, dass Sie die Preisgrenzen selbst festsetzen, bis zu denen eine Währung gekauft oder auch verkauft wird. Besonders wichtig ist dieser Punkt, wenn Sie nicht die Zeit dazu haben, um den Währungsmarkt ständig im Auge zu behalten, wie es sehr wahrscheinlich den meisten Kleinanlegern und Hobby-Tradern geht.

Wer keine Stopp Loss Limits für seine Handelsaktivitäten festlegt, riskiert einen immensen Kapitalverlust. Insbesondere müssen Sie bei einem festgelegten Stopp Loss keine Angst mehr vor dem so genannten „Margin Call“ haben. Ein Margin Call bedeutet hierbei, dass der Betreiber der von Ihnen genutzten Handelsplattform mitbekommt, dass sich Ihre Trades besonders negativ entwickeln und als Sicherheitsmaßnahme daraufhin alle offenen Aktivitäten schließt. Diesen Fall sollten Sie unter keinen Umständen riskieren.

Regel 2: Konzentration auf wenige Währungspaare

Der Währungsmarkt an sich ist schon wesentlich übersichtlicher als zum Beispiel der Aktienmarkt. Während es tausende verschiedener Aktien und Aktienfonds ergibt, existieren lediglich einige hundert verschiedene Währungspaare, von denen nur wenige durchgehend gehandelt werden. Trotzdem ist es empfehlenswert, die Währungen nicht einfach durcheinander zu handeln, sondern sich immer auf nur wenige Währungspaare zu konzentrieren. Experten empfehlen sogar, ausschließlich ein- bis zwei ausgewählte Währungspaare zu handeln.

Der Grund für diese Regel ist, dass Sie mit zunehmender Erfahrung ein Gefühl für die Entwicklung eines Währungspaares bekommen und somit wesentlich bessere Erfolgschancen haben, als wenn Sie immer wieder andere Währungspaare handeln. Bei wenigen Paaren haben Sie also optimale Chancen, die Entwicklung möglichst lückenlos zu verfolgen. Nur so lässt sich wirklich erfolgreich am Währungsmarkt handeln.

Regel 3: Signale und Indikatoren beachten

Ebenfalls sehr wichtig für den erfolgreichen Handel am Währungsmarkt ist, sich niemals auf sein Bauchgefühl zu verlassen, sondern immer ausreichend viele Signale und Indikatoren zu berücksichtigen, bevor man Handelsentscheidungen trifft. Aus diesem Grund sollten Sie den Markt interessiert verfolgen und die branchenüblichen Nachrichten wenn möglich täglich konsumieren. Insbesondere beim Währungshandel ist das wichtig, da dieser Markt besonders schnell und sensibel auf Veränderungen beispielsweise in der Politik oder der Wirtschaft reagiert.

Die meisten dieser Signale und Indikatoren bekommen Sie – ebenso wie Echtzeit-Devisenkurse – über das Internet kostenlos. Es gibt zwar auch einige kostenpflichtige Dienste, die Ihnen die Signale in besonderer Form aufbereiten, ob man diese Dienste aber wirklich braucht, bleibt jedem selbst überlassen.

Regel 4: Beginnen Sie mit kleinen Beträgen

Auch wenn der Währungsmarkt sehr gute Renditen verspricht, müssen Sie sich erst eingewöhnen und die Besonderheiten dieses Marktes kennen lernen, bevor Ihre Chancen auf gute Deals deutlich steigen. Aus diesem Grund ist es nicht empfehlenswert, gleich mit hohen Beträgen in den Währungsmarkt einzusteigen. Besser ist es, sich eine kleine Kapitalmenge abzuzweigen, deren Verlust einem nicht weh tut und damit das Forex Training zu beginnen.

Wer ganz sicher gehen will, kann auch völlig ohne eigenen Kapitaleinsatz beginnen. Hierzu bieten fast alle bekannten Forex Broker beziehungsweise Plattformen im Internet zum Währungshandel kostenlose Demo-Accounts an. Ein solcher Account bietet in der Regel alle Möglichkeiten eines richtigen Handelsaccounts, mit der Ausnahme, dass hier nur mit virtuellem Geld gehandelt wird und nicht mit echtem. Mit einem solchen Konto können Sie das Handeln risikolos beginnen und erst einmal einige Tage oder Wochen üben, bevor Sie mit echtem Kapital einsteigen.

Wenn Sie dann mit echtem Geld in den Forex-Handel einsteigen wollen, hilft Ihnen unser Broker-Vergleich mit Sicherheit, den für Sie am besten geeigneten Forex-Broker zu finden:

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