Wichtige Währungspaare

[ 20 Okt 2009 ]

Währungen / Devisen werden in Paaren notiert. Die dabei zuerst genannte Währung ist die Bezugswährung, die zweite genannte Währung hingegen ist die Gegen- bzw. Kurswährung. Als Basis für den Kauf und den Verkauft dient immer die Bezugswährung. Wenn man also einen Trade EUR/USD tätigt, dann hat man Euro gekauft und US-Dollar verkauft. Dies macht man dann in dem Fall, wenn man davon ausgeht, dass der Euro gegenüber dem US-Dollar nach oben gehen wird.

Aufgrund der Tatsache, dass man auf dem Devisenmarkt immer mit Währungspaaren “arbeitet”, ist es nicht möglich zum Beispiel nur US-Dollar zu verkaufen. Im Gegenzug muss man immer eine andere Währung damit tauschen. Die Währungskurse sind aus diesem Grund auch immer in Währungspaaren angegeben.

Die am häufigsten gehandelten Währungen sind die der größten Wirtschaftsräume: Natürlich der US-Dollar (USD), aber auch der Japanische Yen (JPY) und letztlich auch der der Euro (EUR). Wichtig mit starken Finanzplätzen sind aber auch das Britische Pfund (GBP), der Schweizer Franken (CHF) und der Canada Dollar (CAN).

Das höchste Handelsvolumen pro Tag weist aber das Währungspaar EUR/USD auf, gefolgt von USD/JPY und GBP/USD. Die Rangfolge ist dabei USD, EUR, GBP und JPY. Dabei gibt es folgende Paarungen: EUR / USD, USD / JPY, GBP / USD, USD / CHF, EUR / CHF, USD / CAD, EUR / GBP, EUR / JPY, GBP / JPY, EUR / CAD, GBP / CHF, CHF / JPY, CAD / JPY.

Die wichtigsten Paarungen hieraus sind neben EUR / USD, noch USD / JPY, GBP / USD und USD / CHF. Mehr als 90 Prozent aller Transaktionen auf dem Devisenmarkt haben dabei als Gegenwährung den USD. Die Bedeutung des US-Dollars ist dabei ungebrochen wichtig. Im Bezug auf die allgemeine Weltmarkteinschätzung und die Preise auf dem Rohstoffmarkt ist diese Währung sehr wichtig.

Aber auch der Euro hat an Bedeutung gewonnen und konnte sich – obwohl er erst 1999 als Buchgeld zunächst eingeführt wurde und 2002 in vielen Ländern als Zahlungsmittel – inzwischen gut etablieren und steht in harter Konkurrenz zum US-Dollar. So ging zum Beispiel durch die Presse, dass – wie der Sinkflug des US-Dollars begann – sich US-Schauspieler beispielsweise in Euro anstatt in US-Dollar auszahlen ließen für ihre Filme und Fernsehauftritte.

Die Möglichkeiten Währungen zu kaufen und zu verkaufen sind am Markt unbeschränkt für einen Anleger zugänglich. Letztlich muss man sich seinen Forex-Broker aber auch danach aussuchen, ob dieser die gewünschten Währungsaare auch zur Verfügung gestellt hat. Der Spread, der eine Größe ist, die von den Währungspaaren abhängig ist, ist bei den Brokern unterschiedlich hoch. Für EUR / USD sind dabei ca. 2-3 Pips (also 0,0003) üblich. Verlangt ein Broker größere Spreads für dieses gängige Währungspaar, so sollte man sich einen Broker mit günstigeren Spreads suchen, denn der zu bezahlende Spread kann ganz leicht die Gewinne auffressen, die man erzielen kann mit einem Trade.

Wie viele Währungspaare verschiedene Broker anbieten, haben wir in unserem Vergleich für Sie herausgearbeitet, ebenso den Spread, der beim Währungspaar Euro / USD vorherrscht:

Devisen- und Forex-Broker im Vergleich >>>