ING Bank benötigt staatliche Hilfe
Die niederländische Bank ING ist aufgrund der andauernden Finanzkrise in Schieflage geraten und benötigt nun nach Presseangaben staatliche Zuwendungen, um einer Zahlungsunfähigkeit vorzubeugen. Dieser Entscheidung waren am Wochenende zähe interne Verhandlungen voraus gegangen, in denen Sich Vorstandsmitglieder und Politiker zu diesem Entschluss einigten.
Zentralbankchef Nout Wellink und Finanzminister Wouter Bos erklärten, der Einstieg des Staates solle auch dazu beitragen, das Vertrauen der ING-Kunden und -Aktionäre zu stärken.
Der Beihilfeplan sieht vor, dass die ING eine Milliarde bestimmter Wertpapiere zum Preis von zehn Euro pro Stück an den Staat ausgibt. Der Staat hat dann bei dem Konzern in etwa die gleiche Position wie gewöhnliche Aktionäre.
