Nettozinsarbitrage

[ 6 Okt 2009 ]

Die Nettozinsarbitrage (engl. Covered Interest Rate Arbitrage) ist ein Arbitrageansatz, der sich daraus zusammensetzt, dass man Währung A kauft, sie gegen Währung B tauscht, Währung B während der Darlehensdauer anlegt und, nachdem bei Fälligkeit die Kurssicherung abgezogen wurde, aus der Gesamtheit der Transaktionen einen Gewinn zieht.

Er basiert auf dem Theorem der Zinssatzparität (eines der zentralen Wirtschaftstheorieverhältnisse), das besagt, dass der Gewinn einer abgesicherten Auslandsanlage genau dem inländischen Zinssatz auf Anlagen gleichen Risikos entspricht.

Wenn die abgedeckte Nettozinsdifferenz zwischen den beiden Geldmärkten gleich Null ist, gibt es keinen Arbitrageanreiz, Gelder von einem an einen anderen Markt zu verlagern.