Postbank erhält 1 Milliarde Euro von der Post
Die Posttochter Postbank hat im dritten Quartal einen Verlust von rund 450 Mio. Euro zu verzeichnen. Als Unterstützung der angeschlagenen Bank, die auch von der Lehmann-Pleite betroffen ist, muss der Mutterkonzern Post zu Hilfe eilen und zusätzliche Gelder bereitstellen. Auch die Deutsche Bank müsste für ihren Einstieg bei der Postbank tiefer in die Tasche greifen.
“Die Postbank ist von der Finanzkrise hart getroffen“, sagte Vorstandschef Wolfgang Klein am Montag. Die Postbank beziffert den verlaust laut offiziellen Meldungen auf 449 Mio. Euro, welche vorwiegend auf die Belastungen (364 Mio. Euro) durch eine Zusammenarbeit mit der insolventen Lehmann Bank zurückzuführen sind. Dazu kämen Wertkorrekturen auf Aktien und Investmentfonds-Bestände.
Um den Verlust auszugleichen kündigte die Postbank eine Kapitalerhöhung von 1Mrd. Euro an, welche durch den Hauptanteilseigner, die Post, bewerkstelligt werden soll.
Der Mehrheitseigner Post habe sich verpflichtet, Aktien gemäß seines Anteils von gut 50 Prozent zu zeichnen, sowie alle darüber hinaus gehenden Papiere, die nicht platziert werden könnten, abzunehmen – soweit der Bezugspreis 18,25 Euro nicht übersteige.(FTD.de)
Quelle: FTD.de
