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Risiken des Forexhandels

[ 9 Okt 2008 ]

Risikin im Forex und Devisenhandel(Bild: © Rainer Sturm / pixelio.de)Die Anlage am Devisenmarkt, also der so genannte Forexhandel, ist wie viele andere Anlagen im Finanzbereich mit einem gewissen Risiko verbunden, dem aber auf der anderen Seite auch gute Gewinnchancen gegenüber stehen. Da die meisten Anleger auf dem Devisenmarkt an kurzfristigen Gewinnen interessiert sind, müssen sich die Personen auf jeden Fall aber darüber klar sein, dass das Investment bestimmte Risiken aufweist.

Das prägnanteste Risiko ist natürlich, dass sich der Kurs der im Besitz befindlichen Devisen negativ entwickelt.
Da bedeutet in der Praxis, dass der Kurs der Devisen, zum Beispiel des US-Dollars, seit dem Erwerb gesunken ist, und das investierte Kapital des Anlegers daher weniger wert ist. Ein Totalverlust ist zwar selten, aber in der Praxis durchaus möglich.
Grundsätzlich ist zu erwähnen, dass einem erhöhten Risiko am Forexmarkt stets eine erhöhte Gewinnchance gegenüber steht, es ist also keinesfalls so, dass der Markt bzw. der Forexhandel an sich risikoreicher wäre, als beispielsweise die Anlage in Zertifikaten oder Optionsscheinen.
Ein Grund für das erhöhte Risiko beim Forexhandel ist auch der so genannte Leverage (Hebel), mit dem an diesem Markt gearbeitet wird. Das bedeutet, der Kunde muss nicht den gesamten Handelsgegenwert in Euro zur Verfügung haben, sondern nur ein so genanntes Margin (Sicherheitsleistung) hinterlegen.
Dieses beträgt in der Regel zwischen 0,5 und 2 Prozent des gehandelten Gegenwertes.
Dieses System bietet zwar sehr interessante Gewinnchancen mit kleinem Kapitaleinsatz auf der einen Seite, aber auch ebenso große Verlustrisiken auf der andren Seite.

Vor den Risiken beim Forexhandel kann man sich nicht gänzlich schützen, aber wenn man als Investor auf einige Punkte achtet, lassen sich diese Risiken zumindest reduzieren. Grundlage für die Anlage am Devisenmarkt sollte auf jeden Fall sein, dass man mit Disziplin handelt und sich nicht voreilig von Emotionen leiten lässt, denn durch voreiliges Handeln entstehen nicht selten die größten Verluste.
In der Praxis haben sich Stoppkurse als hilfreiches Mittel bewährt, größere Verluste zu vermeiden.
Diese können sowohl beim Kauf als auch beim möglichen Verkauf der Devisen eingesetzt werden um das Kapitalrisiko zumindest einzugrenzen. Man gibt durch die Stoppkurse vor, Devisen nur bis zu einem bestimmten Kurs zu kaufen bzw. diese wieder zu verkaufen, wenn ein bestimmter Kurs unterschritten wird.