Strategien für den Forex bzw. Devisenmarkt entwickeln
(Bild: © Claudia Hautumm / pixelio.de) Wie an jedem Finanzmarkt entscheidet oftmals auch am Forex Markt die richtige Strategie über Erfolg oder Misserfolg des getätigten Investments. Als Forex Markt (Foreign Exchange market) wird der weltweit platzierte Devisenmarkt bezeichnet. Allerdings kann der Kunde sein Geld nicht selber am Devisenmarkt investieren, sondern er muss dazu einen amtlich zugelassenen Devisenhändler beauftragen. Diese werden auch als Forex Händler oder Forex Broker bezeichnet. Schon die Auswahl des “richtigen” Anbieters ist der erste Teil einer erfolgreichen Devisenhandelsstrategie, denn die Händler unterscheiden sich hinsichtlich der Gebühren bzw. der bestehenden Leverages doch zum Teil erheblich. Im zweiten Schritt gilt es nun, eine erfolgreiche Strategie auszuwählen bzw. für sich selber zu entwickeln. Um sich für eine Strategie entscheiden zu können, benötigt der Investor natürlich Informationen. Dazu stehen ihm zum Beispiel die Technische Analyse und die Fundamentalanalyse zur Verfügung. Die technische Analyse folgt dabei dem Grundsatz, dass Devisenkurse stets in bestimmten Trends verlaufen, woraus sich dann bestimmte Trendmuster ergeben. Aus diesem Grunde ist die Technische Analyse auf eine gute Grundlage für jede Devisenhandelsstrategie. Es gibt verschiedene Indikatoren, aufgrund deren Aussage man die jeweilige Strategie entwickeln und anwenden kann. Zu den wichtigsten “Eckpunkten” der Strategien gehören Unterstützungen, Widerstände und gleitende (Kurs-) Durchschnitte der Devisencharts. Grundlage aller (Muster-) Strategien ist die Tatsache, dass diese ganz klare Regeln haben müssen, wie zum Beispiel die Vorgabe eines Einstiegszeitpunktes, eines Ausstiegszeitpunktes und eines maximal akzeptierten Verlustes.

Eine häufig verwendete Muster-Straegie ist die Simple Moving Average (SMA) Strategie. Diese Strategie des gleitenden Durchschnitts basiert auf einer 12-Perioden SMA, wobei jede Periode 15 Minuten dauert. Es wird hier ein Algorithmus verwendet und anhand der Devisenkurse betrachtet, ob sich der Preis der entsprechenden Währung über oder unter dem 12-Perioden-SMA kreuzt. Erfolgt das Kreuzen über der Perioden-SMA, so wird dieses als Kaufsignal am Markt gewertet, erfolgt es unter der Perioden-SMS, so wird dieses hingegen als Verkaufssignal bewertet. Diese Strategie ist vor allem für Kunden geeignet, die stetig “am Markt” sein möchten, denn nach jedem Signal ist entweder eine Long- oder eine Short-Position vorhanden. Zudem beinhaltet sie eine recht gute Risikokontrolle, da die Kauf- und Verkaufssignale sehr schnell erfolgen. Eine zweite Muster-Strategie, die von vielen Devisenhändlern genutzt wird, ist die der Support und Widerstands-Level. Wie bereits kurz erwähnt, gibt es innerhalb jeder Technischen Analyse so genannten Unterstützungen und Widerstände hinsichtlich der möglichen Kursentwicklung der Devisen. Die Strategie besteht nun darin, dass man davon ausgeht, dass der Markt von der Tendenz her dazu neigt, über den Support-Leveln und unter den Widerstands-Leveln zu handeln. Wird also beispielsweise eine Unterstützungslinie nach unten durchbrochen, geht man bei dieser Devisenstrategie davon aus, dass sich diese Abwärtsbewegung fortsetzen wird und kann dementsprechend handeln, zum Beispiel durch schnelle Verkäufe oder Short-Verkäufe. Da diese Strategie recht klar und transparent ist, hat sie sich oftmals in der Vergangenheit mit Erfolg behauptet.
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