US-Dollar weniger stark, als es den Anschein hat
Der schwache Euro-Kurs, dem teilweise noch eine weitere Talfahrt vorausgesagt wird, verdeckt derzeit die Probleme, welche der US Dollar hat. Die Leitwährung wird von vielen, die nicht weiter in die Tiefe gehen, als Sieger unter den Währungen gefeiert. Dies funktioniert aber nur dann, wenn man das Thema Devisen nur von der Ferne aus betrachtet – und den US Dollar nur mit dem Euro vergleicht.
Bezieht man jedoch auch andere Währungen in den Vergleich mit ein, den Japanischen Yen, den Schweizer Franken, den brasilianischen Real und die indische Währung, die Rupie, sieht das Bild gleich ganz anderes aus.
Im Vergleich zu diesen Währungen hat der US Dollar in den vergangenen Jahren viel an Wert verloren. Während die US-amerikanische Währung lange als Leitwährung galt, und das Gold als Reservewährung, scheint das Leitbild in Sachen Geld immer mehr an Boden zu verlieren.
Eine ganze Zeitlang schien es so, als könnte der Euro dem US Dollar die Stirn bieten und sich als gleichwertige Währung neben ihm behaupten. Doch der Kursverfall, in dem sich der Euro seit einiger Zeit befindet, hat dies zunichte gemacht.
Schuld ist vor allem die brisante Situation innerhalb der Euro-Zone. Niemand weiß so richtig, wie es nun weitergehen soll. Erst sah es so aus, als würde Griechenland Geld aus der EU bekommen, um wieder aus dem tiefen Tal zu kommen. Bislang zeigen die deutschen Banken jedoch kein sonderliches Interesse daran, noch mehr Anleihen des von der Staatspleite bedrohten Landes zu kaufen.
Die Uhr tickt also weiter, gegen den Euro, aber auch nicht für den US Dollar. Es könnte die Stunde sein, in der andere Währungen an Fahrt aufnehmen und sich still und heimlich als Konkurrenz für den USD und den EUR aufstellen. Eine spannende Zeit in Sachen Devisenhandel. Wer selbst Interesse hat, es einmal im Handel mit Devisen zu versuchen, dem empfehlen wir ein Demo-Konto bei einem der bekannten Forex-Broker.

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