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Will China den Kurs der eigenen Währung drücken?

[ 12 Jul 2011 ]

Vor einiger Zeit tobte ein regelrechter Währungskrieg zwischen China und den USA – und die Nordamerikaner warfen der Volksrepublik vor, den Yuan absichtlich niedriger zu bewerten. China wertete die eigene Währung dann auf, die USA waren mehr oder minder zufrieden. Nun droht den USA das Schulden-Aus und China hat die eigenen Währungsreserven in Sachen US Dollar wieder weiter aufgestockt.
 Nahezu 3,2 Billionen (!!!) US Dollar soll die Volksrepublik mittlerweile im Besitz haben. Für China wäre eine Pleite der USA dann natürlich ein Desaster, auf der anderen Seite wird der mögliche Bankrott-Staat so aus dem Fernen Osten gestützt. Wird der „Feind“ damit sogar zum Helfer?

Auf der anderen Seite stützt die Volksrepublik damit vor allem sich selbst.  Durch den niedrigeren Preis der eigenen Währung ist es für China möglich, günstiger in andere Länder zu exportieren, als es mit einem teuren Yuan der Fall wäre. Günstigere Exporte bedeuten zugleich aber auch mehr Exporte, und damit stützt das Land dann auch seine eigene Wirtschaft.

Interessant ist vor allem die Tatsache, dass China in den vergangenen Monaten einen Teil ihrer Dollar-Reserven in Gold umtauscht hatte, um die Goldreserven des Landes weiter auszubauen. Nun wird auf zwei Wege gesetzt, auf Edelmetalle und auf Währungsreserven.

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